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Johann Wolfgang von Goethe Zitate

JOHANN WOLFGANG von GOETHE geflügelses Wort



Wir erschrecken über unsere eigenen Sünden, wenn wir sie an anderen erblicken.

Wenn du eine weise Antwort verlangst, musst du vernünftig fragen.

Es ist nicht genug zu wissen - man muss auch anwenden. Es ist nicht genug zu wollen - man muss auch tun.

Nichts ist schrecklicher als ein Lehrer, der nicht mehr weiß als das, was die Schüler wissen sollen.

Wo viel Licht ist, ist auch viel Schatten.

Der Undank ist immer eine Art Schwäche. Ich habe nie gesehen, dass tüchtige Menschen undankbar gewesen wären.

Gegner glauben uns zu widerlegen, indem sie ihre Meinung wiederholen und die unsre nicht achten.

Wer nicht mehr liebt und nicht mehr irrt, der lasse sich begraben.

Man reist nicht um anzukommen, sondern um zu reisen.

Wenn man alle Gesetze studieren wollte, so hätte man gar keine Zeit, sie zu übertreten.
    
Durch nichts bezeichnen die Menschen mehr ihren Charakter als durch das, was sie lächerlich finden.

Das Gleiche lässt uns in Ruhe, aber der Widerspruch ist es, der uns produktiv macht.
    
Man soll alle Tage wenigstens ein kleines Lied hören, ein gutes Gedicht lesen, ein treffliches Gemälde sehen und, wenn es möglich zu machen wäre, einige vernünftige Worte sprechen.

Das Menschenleben ist seltsam eingerichtet: Nach den Jahren der Last hat man die Last der Jahre.

Ironie ist das Körnchen Salz, das das Aufgetischte überhaupt erst genießbar macht.

Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten.
    
Es hört doch jeder nur, was er versteht.

Einer neuen Wahrheit ist nichts schädlicher als ein alter Irrtum.
    
Der Witz setzt immer ein Publikum voraus. Darum kann man den Witz auch nicht bei sich behalten. Für sich allein ist man nicht witzig.

Halte immer an der Gegenwart fest. Jeder Zustand, ja jeder Augenblick ist von unendlichem Wert, denn er ist der Repräsentant einer ganzen Ewigkeit.

Wenn man von den Leuten Pflichten fordert und ihnen keine Rechte zugestehen will, muss man sie gut bezahlen.
    
Es gibt viele Menschen, die sich einbilden, was sie erfahren, verstünden sie auch.

Der Charakter ruht auf der Persönlichkeit, nicht auf den Talenten.

Es bleibt einem jeden immer noch soviel Kraft, das auszuführen, wovon er überzeugt ist.
    
Unsere Wünsche sind die Vorboten der Fähigkeiten, die in uns liegen.

Das Höchste, wozu der Mensch gelangen kann, ist das Erstaunen.
    
Alles Gescheite ist schon gedacht worden, man muss nur versuchen, es noch einmal zu denken.

Gegner glauben uns zu widerlegen, wenn sie ihre Meinung wiederholen und auf die unsrige nicht achten.
    
Das schönste Glück des denkenden Menschen ist, das Erforschliche erforscht zu haben und das Unerforschliche zu verehren.
    
Missverständnisse und Trägheit machen vielleicht mehr Irrungen in der Welt als List und Bosheit.

Wer spät im Leben sich verstellen lernt, der hat den Schein der Ehrlichkeit voraus.

Es irrt der Mensch, solang er strebt.

Gewöhnlich glaubt der Mensch, wenn er nur Worte hört, es müsse sich dabei doch auch was denken lassen.

Eigentlich lernen wir nur aus Büchern, die wir nicht beurteilen können. Der Autor eines Buches, das wir beurteilen können, müsste von uns lernen.
    
Wer sichere Schritte tun will, muss sie langsam tun

Yakup Icik

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